Ziel der Gesprächspsychotherapie, auch klientenzentrierte Psychotherapie genannt, ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Probleme selbst zu lösen und sich mit ihren bisher meist abgewehrten Erfahrungen auseinanderzusetzen. Die Wahrnehmung und das Erleben des Klienten sollen sich in den Therapiesitzungen so verändern, dass er seine Konflikte erkennt und daraus ein anderes Verhalten entwickeln kann. Die Beschwerden und Symptome werden so praktisch indirekt, über ein verändertes Verhalten des Klienten beseitigt.
Die Gesprächsdauer beträgt etwa eine Stunde, bei einmal in der Woche stattfindenden Sitzungen. Meist werden durchschnittlich 20 Stunden benötigt.
Angewendet wird die Gesprächspsychotherapie in der Kinder- und Jugendtherapie, bei Lebens-, Partnerschafts- und Familienproblemen, bei psychosomatischen Störungen und bei der Krisenintervention.